Der Abschluss einer Ausstellung

Dienstag, 16. Januar 2018, 01:22 Uhr
Die Organisatoren der letzten Veranstaltung im Rahmen der "Sonderausstellung 200 Jahre Fahrrad" waren eigentlich gut vorbereitet, aber eine derartige Resonanz hatten auch sie nicht erwartet. 150 Besucher hatten an diesem Samstag den Weg ins IFA-Museum gefunden. Schnell waren die Plätze besetzt, die letzten Stühle aus den Ecken geholt und ein Nachmittag mit zwei Sportlern von Weltklasse konnte beginnen.

Katja und Ulrich Konschak nahmen ihre Gäste mit in die faszinierende Welt einer Sportart, die in diesem Jahr ihr zwanzigjähriges Jubiläum feiert.
Vortrag  (Foto: hgf)Untersetzt mit einprägsamen Bildern und den Geschichten aus eigenem Erleben erfuhren die Zuschauer, wie sich der Triathlon von den Anfängen bis in die heutige Zeit entwickelt hat. Den Kampf im Wasser gegen die dicht gedrängten Schwimmer über die einsame Jagt auf dem Rad bis zum die letzten Kräfte zehrenden Lauf in sengender Hitze gegen den Wind, all das macht den Ironmann auf Hawaii zu etwas Besonderem. Auch wenn es inzwischen viele Rennen gibt, die Weltmeisterschaft findet auf Hawaii statt. Die 1.500 besten Triathleten kämpfen nicht nur um den Sieg sondern auch darum dabei zu sein und das Ziel zu erreichen. Über 7.000 Helfer reisen aus der ganzen Welt an, um ihre Athleten zu unterstützen. Ulrich Konschak beschreibt anschaulich in seinem Vortrag die Besonderheiten der Streckenführung, seine Kontrahenten, die Entwicklung der Technik und die besondere Taktik solche langen Distanzen zu absolvieren. Begleitet von Kaja Konschak nahm er die Zuhörer mit ins Wasser und auf die Straße, erklärte, was sie beachten müssen und wie sie sich das Rennen einteilen, um im Limit das Ziel zu erreichen. Wo er stockte, führte sie fachkundig weiter.
Beruhigend für die vielen älteren Zuhörer war zu erfahren, dass es nicht die jungen Wilden sondern die Erfahrenen sind, die am Ziel auf dem Podest stehen.

Am Ende des Vortrages konnte man nur erahnen, welche Faszination von diesem Rennen ausgeht, es ist, sich mit den Besten der Welt zu messen und die Freude über hervorragende Platzierungen, man konnte es diesen zwei bescheidenen Menschen förmlich ansehen. Um erfolgreich zu sein gehört eiserner Wille und ausdauerndes Training zum Alltag, sicher nicht immer einfach für die Mutter von zwei Kindern. Die beiden hörten aufmerksam dem Vortrag ihrer Eltern zu, aber zum Ende des Vortrages zog es sie in die Museumsausstellung und sie inspizierten jeden einzelnen Schlepper und testeten Lenkung und Sitz.

In der Ausstellung findet sich die erste Arbeit eines geschickten Stellmachers, eine Laufmaschine mit zwei hintereinander laufenden Rädern, die bei Bewegung nicht umfällt. Am Beispiel ihrer aktuellen Rennmaschinen, anders kann man sie nicht bezeichnen, demonstrierten die Konschaks, wohin menschlicher Erfindergeist und Leistungswille führt.
Der Triathlonsport hat nicht zuletzt durch ihre Arbeit in Nordhausen Bekanntheit und eine hohe Zuschauerresonanz gefunden.
Der Vorstand bedankte sich für den hervorragenden Beitrag und übergab einen Teil der Einnahmen des Abends für die Unterstützung der Jugendsportgruppe, die Katja und Ulrich betreuen.
der Nachwuchs (Foto: geiger)

die Maschinen (Foto: geiger)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)
Vortrag und Besucher (Foto: geiger / hgf)