Thüringens Ministerpräsident im IFA-Museum

Freitag, 19. Juli 2019, 06:58 Uhr
Der Besuch beginnt pünktlich nach Plan.
Die anwesenden Vereinsmitglieder und Gäste empfangen den Gast vor dem Museum.
Nach eine kurzen Begrüßungsrede und ersten Gesprächen führen Kurt Bierwisch und Udo Kürbis durch die Ausstellung. Natürlich gehört ein Pressefoto auf dem roten Typ Harz zum muss. Schnell wird klar, Ramelow ist besser über die Geschichte der Motorenwerke informiert als wir erwartet hatten. Die Ereignisse um die Halle 300 und die Versuche die IFA zu retten waren ihm noch sehr gut in Erinnerung. „Jetzt sehe ich die Motoren körperlich die ich nur aus Gesprächen und Verhandlungen kenne“
Der Rundgang endet dann zunächst bei Werner Steinmetz der am ZT 300 Forschungsergebnisse zu alternativen Energieträgern vorstellt. Vorläufiger Schlusspunkt und Höhepunkt des Rundgangs war dann wieder einmal der Start der L 308.
Doreen Hotzan schreibt dazu am 16.07.2019 in der Thüringer Allgemeinen u.a.:
„Die alte Dame hat ein wenig Anlaufschwierigkeiten. Doch als die Rangier- Benzol-Lokomotive L 308 schließlich läuft, lässt es sich Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) nicht nehmen, sich diese aus der Nähe anzusehen und erklären zu lassen.


„Sie qualmt ganz schön“, stellt er dabei fest. Doch für eine Hundertjährige sei die Lok sonst gut in Schuss.
Dass das auch generell auf alle Ausstellungsstücke des Nordhäuser IFA-Museums sowie das gesamte Gelände zutrifft, davon hat sich der Ministerpräsident während seines Besuches im Rahmen seiner Sommertour am Dienstag überzeugen können. „Hier steckt viel Herzblut und viel Professionalität drin“, zeigt sich Bodo Ramelow beim Rundgang beeindruckt. Hier sei nichts heruntergekommen.
Ministerpräsident (Linke) lobt das ehrenamtliche Engagement.
Das ist vor allem den vielen Ehrenamtlern und auch den Sponsoren zu verdanken, die das Museum am Laufen halten, macht Hans-Georg Franke, Vorsitzender des Vereins IFA-Museums, deutlich.“
Ein wichtiger Punkt, der sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung zieht ist die Zukunft des Museums. Das Land wird sich nicht einmischen, aber Hilfe leisten wenn es erforderlich ist. „Das hier die Geschichte der Region erzählt wird setzt eine regionale Planung voraus“ so der Ministerpräsident.
Das Museum ist wirklich sehenswert und gehört in die Region, so das Kredo der Verantwortlichen von Land, Kreis und Stadt.
Da kommt in den nächsten Monaten viel Arbeit auf uns zu!

Hans-Georg Franke